Gewalt bedeutet einschüchtern, Zwang ausüben, das Faustrecht nehmen. So werden Konflikte geregelt oder Macht bewiesen. Sie kann auch ein Versuch sein, einer situativ erlebten Hilflosigkeit und dem unerträglichen Gefühl von Ohnmacht oder Angst eine Reaktion entgegen zu setzen.
Die am meisten verbreitete Form der Gewalt ist die gegen Frauen und Mädchen. Sie kennt keine sozialen oder ökonomischen Grenze. Sie reicht von der alltäglichen Belästigung auf der Straße und im Berufsleben, über vielfältige Formen der Missachtung, der Herabwürdigung zum Objekt, der Misshandlung, des sexuellen Missbrauchs - in und außerhalb der Familie - bis hin zur Vergewaltigung, Tötungen, dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution .
Eine Aufgabe der Diakonie ist, dafür Sorge zu tragen, dass Gewalt nicht verharmlost wird. Der Widerstand und das Selbstbewusstsein der Betroffenen muss gestärkt werden. Dazu ist Hilfe und Beratung notwendig. Zuflucht wird gewährt
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