Diakonie:
Verbesserung der Situation für Familien
durch Umschichten im Haushalt finanzieren
Kürzung
des Landeserziehungsgeldes geht auf Kosten von
Familien mit niedrigem Einkommen knapp über
Hartz IV
Das Diakonische Werk Baden
fordert, Verbesserungen der Infrastruktur für
Familien in Baden-Württemberg durch Umschichten
im Haushalt zu finanzieren und nicht durch Kürzung
des Landeserziehungsgeldes.
Der evangelische
Wohlfahrtsverband begrüßt, dass die Landesregierung
die Betreuung der Unter-Dreijährigen ausbauen
will und dass für Familien, die auf Hartz
IV angewiesen sind, das Landeserziehungsgeld
nicht gekürzt werden soll. „Wir sind
jedoch enttäuscht, dass die Verbesserung
der Infrastruktur für alle Familien in Baden-Württemberg
auf Kosten der Familien mit niedrigen Einkommen
gehen wird, die knapp über der Hartz IV-Grenze
liegen. Sie bekamen bisher Landeserziehungsgeld
und haben das auch dringend gebraucht,“ so
Kirchenrat Jürgen Rollin, Vorstand im Diakonischen
Werk Baden.
Außer in Baden-Württemberg gibt es
ein Landeserziehungsgeld noch in Bayern, Sachsen
und Thüringen.
Foto: Stöbener
letzte Aktualisierung
am 21. Juli 2011
|