Neuer
Notlagenfonds für Schwangere
Mit einem neuen Notlagenfonds
will die Diakonie in Baden und Württem-berg Schwangere und
junge Familien in Not unterstützen. Für
diesen Fonds „Kind willkommen“ hofft
die Diakonie auf Spenden.
Wegen einer
Schwangerschaft in eine Notsituation zu geraten,
könne Panik aus-lösen,
haben die Beraterinnen der diakonischen Schwangerschaftskonfliktberatung
festgestellt. Diese Beratung wird an 67 Orten
in Baden-Württemberg angeboten und ist
staatlich anerkannt. Die Diakonie sehe ihren
Auftrag darin, eine Entscheidung zum Kind zu
ermöglichen und zu unterstützen, so
Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, Vorstandsvorsitzender
des Diakonischen Werkes Baden.
Dreiviertel
der Schwangeren suchen eine Beratungsstelle
auf, weil sie finanzielle
Probleme haben, so
die Diakonie. Für viele Familien habe sich
die Situation in den letzten Jahren verschärft.
Der Notlagenfonds "Kind willkommen" wurde
auf Initiative des Evangelischen Arbeitskreises
(EAK) der CDU gegründet und wird bei den
Diakonischen Werken in Baden und Württemberg
verwaltet. Der Fonds will schnelle und unbürokrati-sche
Hilfe ermöglichen. Zum Beispiel dann, wenn
sich der Verdienst durch die Schwangerschaft
verringert oder gar wegfällt. Wenn Krankheit
in der Familie Angst auslöst. Oder wenn
durch Unsicherheiten in der Partnerschaft Hoffnung
verloren geht und die zukünftige Mutter
sich nicht vorstellen kann, es allein zu schaffen.
Der Fonds wird in das Hilfesystem der beiden
diakonischen Werke integriert.
letzte Aktualisierung
am 2. Juli 2010
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