Langzeitarbeitslose
Pflegefachkräfte brauchen viel Unterstützung
beim Wiedereinstieg
Diakonie
warnt vor überzogenen Erwartungen an das
neue Programm der Bundesagentur für Arbeit
Das neue Programm
der Bundesagentur für Arbeit für langzeitarbeitslose
Pflegefachkräfte kann den Fachkräftemangel
in der Pflege nicht auffangen. Denn wer als Pflegefachkraft
so lange arbeitslos war, der brauche seitens
des Arbeitsgebers viel Anleitung und Begleitung.
Das teilte das Diakonische Werk Baden heute mit,
zu dem die Träger von 105 Altenpflegeheimen
in Baden gehören.
„Wir freuen uns, wenn langzeitarbeitslose
Pflegekräfte wieder Arbeit finden,“ so
Ina Faust, im Diakonischen Werk Baden zuständig
für den Bereich Altenpflege. Faust: „Es
geht jedoch nicht nur um Fachlichkeit, sondern
auch um den persönlichen Hintergrund eines
Menschen“. Für Arbeitgeber und Kollegen
sei es eine große Herausforderung, einer
vorher langzeitarbeitslosen Pflegefachkraft den
Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen.
Denn seitens des Arbeitgebers sei ein hohes Maß an
fachkundiger Anleitung und Begleitung notwendig,
so die ehemalige Einrichtungsleiterin.
Deshalb begrüße
die Diakonie Baden zwar das neue Programm als
Wiedereinstiegshilfe
in den Pflegeberuf, warne aber vor der Erwartung,
dadurch den Fachkräftemangel in der Pflege
in den Griff zu bekommen.
letzte Aktualisierung
am 24. Oktober 2011
|