Teufel:
Familien mehr stabilisieren
Ministerpräsident
a.D. zum Thema Heimat / Mit goldenem Kronenkreuz
geehrt
Bad
Herrenalb (8.2.2010). Kommunen und Landesregierung
forderte heute der ehemalige Ministerpräsident
Erwin Teufel auf, in den Städten und Gemeinden
ein "menschengrechtes Umfeld" für
Kinder und Familien zu schaffen. Das sagte Teufel
auf dem Kongress für soziale Arbeit der Diakonie
Baden in Bad Herrenalb. Dazu gehörte Spielplätze,
Nachbarschaftshilfen und Anlaufstellen für
Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen
und auch offene Kirchengemeinden. Teufel würdigte
in diesem Zusammenhang die Arbeit der diakonischen
Familienpflege.
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Ministerpräsident a.D. Teufel
während seiner
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Oberkirchenrat
Johannes Stockmeier ehrte Ministerpräsident
a.D. Teufel mit dem
Kronenkreuz in Gold |
"Wir
brauchen Orte der Begegnung und des Gespräches
angesichts vermehrter Einsamkeit älterer
Menschen und damit Familien an ihrem neuen Wohnort
Anschluss
und Heimat finden," sagte Teufel.
"Familie ist ein Ort der Geborgenheit," so
Teufel. "Deshalb müssen wir Familien
stabilisieren." Um die Erziehungsarbeit
von Mütter in den Familien mehr wertzuschätzen,
fordert Teufel ein Erzie-hungs- und Betreuungsgeld.
Teufel: "Das muss uns die Familie wert sein." Er
bemängelte, dass in der derzeitigen Familienpolitik
der Bundesregierung "der Bedarf der Wirtschaft
an Arbeitskräften" im Vordergrund stünde.
Es verstärke sich der Druck auf junge Mütter,
möglichst frühzeitig wieder in den
Beruf zurück zu kehren. Der Kongress Soziale Arbeit
der Diakonie Baden tagt mit rund 100 Teilnehmenden
noch bis kommenden
Mittwoch. Im Mittelpunkt steht das Thema Heimat.
Teufel: "Wir brauchen Heimatverbundenheit
und Weltoffenheit zugleich. Globalisierung braucht
eine Verwurzelung vor Ort."
Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, Vorstandsvorsitzender
des Diakonischen Werkes Baden ehrte Teufel an
diesem Abend mit dem Kronenkreuz in Gold.
letzte Aktualisierung
am 16. Februar 2010
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