Logo Diakonie
Wir über uns Aktuelles Unsere Themen Spendenprojekte Zivildienst/FSJ Jugend/Kinder/Familie Publikationen
 
  Journalistenpreis 2011  
  Elternarbeit  
  Elterngeld für Hartz-IV-Bezieherinnen  
  Tarifbindung  
  Jahresbericht 2010  
  Bürgerschaftliches Engagement  
  Tafeluntersuchung  
  Altenheimseelsorge  
  Heizkostenzuschuss  
  Zuwanderer  
  Diakonische Konferenz des DW-EKD  
  Schwangerschafts-konflikt  
  Elterngeld Hartz IV  
  Notlagenfonds für Schwangere  
  Sterbekultur entwickeln  
  Sozialausgaben  
  Pflegenachwuchs  
  Familienkongress  
  Jahresempfang  
  Pflegeheimsteuerung  
  Erzieherinnen für 0 bis 3-Jährige gebraucht  
  Couch for kids in Bahnhofsmission  
  Umweltmanagement  
  Altenheimseelsorge  
  Zivildienstverkürzung  
  Europakongress 2010  
  Neuregelung Jobcenter  
  ehrenamtliche Sterbebegleitung EU  
  Loony-Design  
  Kinder und Hartz IV  
  Hartz IV-Urteil / Finanzierbarkeit  
  Diakoniepreis verliehen  
  Familien stabilisieren  
  Sozialkongress  
  Hartz-IV-Urteil  
  Hartz IV  
  Freiwilliges Soziales Jahr  
  Vertragsunterzeichnung  
  Thema Babyklappe  
  Missbrauch von Kindern  
  Jahresbericht 07 "Social Fiction 2047"  
  Epilepsie  
 
  Themensuche  
   
  Termine/Bildung  
  Stellenmarkt  
  Links  
  Ihre Gemeindearbeit  
  Impressum/Kontakt  
  Diakonie-Intern  

 


Formen aus ihren Bedingheiten lösen

Variationen zur Kugel – Neue Ausstellung von Sabine Classen in Karlsruhe / Kultur als Teil von Heimat / Freie Kunst muss gefördert werden

Karlsruhe (16.2.2010). Mehr Gespräch zwischen Kunstschaffenden und der Bevölkerung wünscht sich die Bildhauerin Sabine Classen, Künstlerin und Leiterin der Keramik-Akademie Karlsruhe. Kultur müsse diskutiert werden. Kultur brauche Aufmerksamkeit, einen Raum jenseits des Verkaufsbetriebes. „Kultur ist ein Teil unserer Heimat. Sie gestaltet unser Leben und unsere Gesellschaft mit. Es ist wichtig, dass wir unsere kulturellen Wurzeln kennen und kennenlernen,“ meint die Künstlerin. „Formen in Bewegung und Wandlung - Variationen zur Kugel“ heißt ihre neue Ausstellung, die sie jetzt im Diakonischen Werk Baden in Karlsruhe vom 1. Februar bis Ende April 2010 zeigt.

Sabine Classen hat festgestellt, dass sich die Kulturpolitik in Deutschland in den letzten Jahren stark verändert hat. Zwar würde öffentlich noch relativ viel Geld in Kunst investiert, für freie Projekte die Mittel jedoch zurückgefahren. Die Folge sei, dass Künstler hin und her gerissen seien zwischen dem Druck, einerseits ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Objekten verdienen zu müssen und andererseits der künstlerischen Notwendigkeit, genügend Zeit und Ruhe zu finden für neue Inspirationen zu einer ungebundenen und freien Kunst, die von unverfügbarer Inspiration lebt. Ein Reifeprozess, der bei manchen Objekten eventuell Jahre dauert und der entgegen aller in unserer Geschäftswelt üblichen Takt- und Maßeinheiten nicht quantifizierbar ist. Manchmal „fällt einem eine Idee schnell zu“, aber es ist meist ein längerer Prozess, bis diese Idee zu einer guten und von allen Seiten betrachtet schlüssige Form entwickelt ist. Die Karlsruher Künstlerin sieht den besten Weg, die freie Kunst in der Gesellschaft am Leben zu erhalten darin, ein Grundeinkommen für Künstler zu beschließen.

Kunst berührt grundlegende Themen des Menschseins und für Sabine Classen auch die Frage was Raum und Zeit sind. Den Raum entdecken, durchschreiten, ergreifen und füllen. Für sie beinhaltet der Raum auch die Zeit. Die Natur macht es vor. Von dort bekommt die Leiterin der Keramikakademie Karlsruhe ihre Impulse. Sabine Classen: „Natur arbeitet in Gebundenheit. Wie eine Pflanzen ist, was sie tut und wie sie den Raum einnimmt, das ist wichtig, damit sie leben, damit sie Photosynthese betreiben kann. Die Form ist in diesem Fall die Mittlerin zwischen Licht und Materie. Als Künstlerin kann ich Formen zweckfrei gestalten. Ich kann sie aus Bedingtheiten lösen und frei anwenden.“ Sabine Classen setzt die Prinzipien der Natur für sich ein. Dabei stellt sie in ihrer Arbeit vor allem „wohlwollende und wohltuende Aspekte in den Vordergrund“. So entstehen Objekte, die sinnvoll, wertvoll und schön sind

In der Kugel sieht die Künstlerin den Ursprung des kleinstmöglichen Ruhepunktes. Dieser Form innewohnend sei die Bewegung. Bewegungsabläufe bis in ihr Inneres aufzuspüren und nachzuvollziehen ist Teil ihrer Arbeit. Sabine Classen studierte bei Professor Busz an der Universität Kassel, an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim und an der Freien Kunstakademie in Nürtingen. Ihre „Glühende Pyramide“ zum Geburtstag der Stadt Karlsruhe 2001 sahen mehr als 45.000 Menschen.

Öffnungszeiten: Mo bis Do 9.00-16.00 Uhr, Fr 9.00-13.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen über Sabine Classen und ihre Kunst: www.sabineclassen.de

letzte Aktualisierung am 16. Februar 2010

 
Bildungsprogramm 2012

Das neue Programm vom "Bildungshaus Diakonie" jetzt hier downloaden.


Wir sind online!

Diakonie OnlineberatungNeu: Online-beratung der Diakonie rund um Schwangerschaft, Geburt und Familie
>>weiter


Bundesfreiwilligendienst

Infoflyer Bufdi


"gemeinsam gewinnen"

Eine Aktions-gemein-schaft des Diakonischen Werkes Baden, des Diözesancaritasver-
bandes Freiburg und des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes
>>weiter